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Presse: Zeitungsberichte vom 21. Frühlingsfest 2017

2017-05-25 16:44
von Admin
Trotz Kühle und Schauern: Am Sonntagnachmittag war das Festgelände gut besucht. FOTO: Frank Claus
| 02:39 Uhr

Elsterwerda bleibt Magnet

Der Wetterverlauf war nicht günstig und dennoch bleibt für Elsterwerdas Frühlingsfest ein Fazit: Es hat seinen Reiz nicht verloren. Frank Claus

"Mich stört kein Regen und kein Wind", so hat einst Schlagerbarde Rex Gildo geträllert. Der kann gut singen! Wenn auch noch Kälte und Graupelschauer so wie am vergangenen Wochenende beim Frühlingsfest in Elsterwerda dazukommen, ist Durchhaltevermögen angesagt. Erstaunlich, wie viele Menschen am Sonntagnachmittag dann trotz dieser äußeren Bedingungen noch unterwegs waren. Cheforganisator Ronald Hänzka zeigt sich da ganz realistisch: "Angesichts dieser Bedingungen müssen wir wohl alle zufrieden sein. Klar haben wir längst nicht die Besucherzahlen der vergangenen Jahre erreicht, was mir vor allem für die Schausteller, die einen ganz starken Park aufgebaut haben, und die Händler leid tut", sagt er. Noch nie habe er so ein volles Festzelt wie am Samstagabend mit der Partyband "Die Rockpiraten" erlebt. "Ein klasse Abend in einem wunderbar warmen Festzelt", sagt er. Der Freitagabend für die Jugend sei ebenfalls gut besucht gewesen.

Auch in den Firmen, die traditionell mit umfangreichen Programmen aufwarten - Holz-Theile, bauspezi, in den Autohäusern Pohlmann, Lehmann und Lewy sowie im Karosseriefachbetrieb Lohse und beim Wasser- und Abwasserverband - sind alle vorbereiteten Programme, mitunter durch Wetterunbilden verzögert, durchgeführt worden.

Damit ist eingetreten, was die Vorsitzende die Werbegemeinschaft Kerstin Baumert zur Eröffnung bereits angekündigt hatte: "Die meisten der 22 teilnehmenden Firmen haben sich wieder richtig viel einfallen lassen." Die offizielle Eröffnung fand am Samstag beim Druckspezialisten Variograph statt, der im Oktober seine neue Halle samt Drucktechnik in Betrieb genommen hat. 2300 Tonnen Papier sind seitdem bereits bedruckt worden.

Für Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU) bleibt das Gewerbegebiet Ost in Elsterwerda, in dem 1000 Menschen arbeiten, ein Leuchtturm in Elbe-Elster. Es sei, so sagte er, "nicht selbstverständlich, dass es noch so viele Industriearbeitsplätze gibt." Sie seien "unser kostbarstes Gut", denn Arbeitsplätze in der Produktion würden immer auch Aufträge und Jobs in nachgelagerten Unternehmen sichern.

Elsterwerdas Bürgermeister Dieter Herrchen würdigte den langen Atem der Unternehmen. "Neuansiedlungen gibt es in ganz Elbe-Elster im Bereich der produzierenden Arbeitsplätze nicht mehr viel. Wir können uns aber hier über eine ganze Reihe von Erweiterungsinvestitionen freuen."

Er freue sich, dass zum 21. Mal beim Frühlingsfest in Elsterwerda erfolgreich der "Spagat zwischen Wirtschaftsschau und Volksfest" gelinge. Die Wirtschaft hat er eingeladen, das erneut dem Frühlingsfest nachgeschaltete Wirtschaftsforum am 9. Mai ab 18 Uhr im Stadthaus in Elsterwerda zu nutzen. Diesmal gehe es um die Fachkräftesicherung und Möglichkeiten der Förderungen.

Frühlingsfest-Cheforganisator Ronald Hänzka nutzte die Gelegenheit, allen Helfern und Unterstützern des Festes zu danken. "In dieser Form gibt es sicher nicht viele Volksfeste in Brandenburg", meinte er.

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